Genetik des familiären Brustkrebs: Identifikation neuer genetischer Risikofaktoren

Projekt

Ziel des Forschungsprojektes ist es, mittels gezielter Genomsequenzierung neue genetische Risikofaktoren für familiären Brustkrebs zu identifizieren. BRCA1 und BRCA2 sind die beiden Hochrisikogene für erblichen Brust- und Eierstockkrebs. Allerdings werden auch unter Einsatz modernster Sequenzierungsmethoden bisher nur in ca. 20 % der Familien ursächliche Mutationen in diesen beiden Genen nachgewiesen.

Hintergrund des vorliegenden Projektes ist die Annahme, dass es in bislang nicht untersuchten Bereichen der beiden Gene, in den sog. nicht-codierenden Bereichen, Genvarianten gibt, die für Mutationen verantwortlich sein können. Die Identifizierung weiterer genetischer Ursachen ist wichtig, um für Hoch­risiko­familien eine bessere Risikoabschätzung zu ermöglichen und betroffene und nicht betroffene Mitglieder dieser Familien zu identifizieren. Daraus resultierend können sich präventive Maßnahmen auf die Prognose der betroffenen Frauen auswirken. Untersucht werden Proben von Personen, bei denen bislang keine Mutation nachgewiesen wurde, bei denen sich aber anhand des Familien­stamm­baums ein hohes rechnerisches Risiko ergibt.

Leistungsempfänger

Medizinische Hochschule Hannover, Institut für Humangenetik, Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Brigitte Schlegelberger und Prof. Dr. rer. nat. Doris Steinemann, Beginn des Projektes: 2015

· Institutionen

Übersicht Förderprojekte

2020 – 2025

· 10. Psychoonkologie Symposium Hannover
· Pharmakologische Aktivierung von mTORC1 als neuartiger Therapieansatz des Triple-negativen Mammakarzinom
· NOAX-Studie
· Zell-basierte Bestimmung aktivierender Mutationen aus Flüssigbiopsien als Alternative zur zellfreien Tumor-DNA für die Indikation von Rezeptorantagonisten beim Mammakarzinom
· AXSANA/EUBREAST 3-Studie
· Analytikertreffen des Konsortiums für familiären Brust- und Eierstockkrebs (FBREK)
· Auswirkungen von Risikofaktoren und Präventionsstrategien auf die Metastasierung von Brusttumoren
· Die Rolle von Testosteron bei der Entstehung von Brustkrebs: Kann Brustkrebs mit Testosteronblockern verhindert werden?
· Entwicklung einer neuen Generation von Bluttests zur Früherkennung von Brustkrebs und Brustkrebs Rückfällen
· OPBC-03 / TAXIS Studie
· Molekulare Stratifizierung von palliativen Chemotherapien im metastasierten Mammakarzinom
· Target-Screening mittels eines neuartigen phänotypischen Testverfahrens zur Identifizierung neuer epigenetischer Zielstrukturen für die Behandlung des Triple-negativen Mammakarzinoms
· RESPONDER LB - Zuverlässiger Ausschluss residueller Tumorreste nach neoadjuvanter Systemtherapie bei Frauen mit Brustkrebs mittels „liquid biopsy“
· Individualisierte Therapie durch molekulargenetische Analysen von verbliebenen Tumorzellen nach neoadjuvanter Chemotherapie bei Brustkrebs
· Genetically re-programmed macrophages for breast cancer immunotherapy
· Die Bedeutung von strukturellen Genomvarianten beim erblichen Brustkrebs- und Eierstockkrebs
· Automatisierte Isolation und Charakterisierung von Tumorzellen aus Vollblut für Diagnostika des Mammakarzinoms

2014 – 2019

· Die Rolle des Eierstockhormons Östrogen bei der Entstehung von Brustkrebs
· Pinke Zitronen e.V.
· TAXIS – Studie
· VISION I – Studie
· AXSANA / EUBREAST 3 – Studie
· Prospektive Beobachtungsstudie zur Consilium App
· Pilotprojekt der Universität Bern zur Chaperon-mediierten Autophagie (CMA)
· Genetische Beratung von Brustkrebspatientinnen
· Isolation and characterization of tumor specific t-cells in patients with metastatic triple negative breast cancer
· Splicevarianten und Mutationen in DNA-Reparaturgenen der Nukleotid-Exzisions-Reparatur als prog­nos­tische Biomarker
· Evaluierung des RAI2-Proteins als Biomarker und mögliche Zielstruktur für die Optimierung von Brustkrebstherapien
· Kombinationstherapie bei metastasiertem Brustkrebs
· Genetik des familiären Brustkrebs: Identifikation neuer genetischer Risikofaktoren
· Frühe Identifizierung genetischer Veränderungen in gutartigen Biopsien von späteren Brust­krebs­patientinnen
· Identifizierung neuer Kandidatengene für das triple-negative Mammakarzinom durch Exomsequenzierung
· Unterstützung des Vereins BRCA-Netzwerk e.V.

2008 – 2013

· Optimierung palliativer chirurgischer Therapien von Brustkrebsmetastasen
· Förderung des Hospiz Luise, Hannover
· FAMILIENHILFE
· INTRAOPERATIVE STRAHLENTHERAPIE
· DER UPA / PAI-1- TEST
· ZERTIFIZIERUNG DES GYNÄKOLOGISCHEN KREBSZENTRUMS UND RE-ZERTIFIZIERUNG DES BRUSTZENTRUMS DER MEDIZINISCHEN HOCHSCHULE HANNOVER
· DAS XCELLIGENCE SYSTEM – GERÄT ZUR ZELLANALYSE
· PALLIATIV-STATION AN DER MEDIZINISCHEN HOCHSCHULE HANNOVER
· KOMPLEMENTÄRE MEDIZIN IM RAHMEN DER PALLIATIVE CARE AM UNIVERSITÄTSSPITAL ZÜRICH
· MAMMARY GLAND BIOLOGY 2008 - GORDON RESEARCH CONFERENCE 01.-06.06.2008, LUCCA, ITALIEN

2004 – 2007

· TUMOUR MICROENVIRONMENT IN CANCER INITIATION AND PROGRESSION
· PROSPECTIVE DATA COLLECTION ON BREAST CANCER PROGNOSTIC AND PREDICTIVE FACTORS AND OUTCOME IN SOUTHERN SWITZERLAND (CARMA)
· HEMMUNG DER FUNKTION VON MYC IN KOLOREKTALEN TUMOREN
· ANTISENSE-BLOCKADE DES WACHSTUMS BÖSARTIGER TUMORE UNTER EINSATZ VON APOPTOSE-INDUZIERENDEN PROTEINEN IN DER TUMORTHERAPIE
· NY-BR-1 ALS NEUES DIFFERENZIERUNGSANTIGEN BEIM MAMMAKARZINOM: EXPRESSION U. IMMUNOGENITÄT